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Adventskalender |
Es wird weihnachtlich gebloggt Gedanken aus der Welt der online Tagebücher white christmas - 22. Dezember 2003 vielleicht liegt es daran, dass ich seit jahren so gut wie nie radio höre und den besuch von kaufhäusern, in denen man zur zeit mit weihnachtsliedern dauerberieselt wird, im dezember wann immer möglich meide. auf alle fälle mag ich weihnachtslieder, vorallem die alten, und ich rede jetzt nicht von ғlast christmas», sondern von den richtig alten songs. ich liebe beispielsweise ғwhite christmas». ich liebe auch den film ғwhite christmas», überhaupt liebe ich es, mir während den festtagen nachts diese alten schinken anzusehen. ich freue mich schon jetzt wieder auf ғist das leben nicht schön?» von frank capra mit james stewart. ich möchte an weihnachten im tv keine action, auch nichts sozialkritisches sehen, mögen es auch erstausstrahlungen von filmen sein, die ich noch nicht kenne und auf die ich mich eigentlich freuen würde. zu weihnachten gehören für mich schnulzige liebesfilme und familiendramen mit happy end. ich erinnere mich an den heiligabend, den ich zum ersten mal nicht zuhause bei meiner familie sondern allein verbrachte, arbeitend, in einem hotel in den schweizer bergen. abends um neun war meine schicht zu ende, meine kollegen waren noch alle beschäftigt, ich verzog mich in mein trostloses schäbiges personalzimmer und stellte den lokalen radiosender an. es lief ein wunschkonzert, und jemand rief an und wünschte sich ғwhite christmas», für alle, die gerade alleine sind. ich bekam einen denkwürdigen heulanfall und wäre am liebsten gestorben. drei stunden später war der grosse teil des personals mit der arbeit zuende und wir zogen los und feierten stundenlang in irgendeinem exklusiven club. wieder einmal alles halb so schlimm. brigitte - une fille du limmatquai vor nach weihnachtliches? - 23. Dezember 2003 mein maximum an weihnachtlichkeit wurde heute abend mit dem schmücken einer winzigen nordmanntanne erreicht. rote kerzen und strohsterne an roten bändern. der tannenduft hat etwas, das ich mir immer vorstellte, dass es so sein müsste. wenn man irgendwann beginnt, seine kindheitsbilder nur noch in pastell zu malen, dann bekommen erinnerungen eine eigentümliche färbung und gemäß der eigenart von erinnerungen alles andere als einen objektiven charakter. ein kleiner goldrausch im kopf, der einem das gefühl gibt, dass da eine zeit verklungen ist, in der alles aus watte war und weniger scharfkantige ecken aufwies als die gegenwart. vielleicht ist das alles nur eines der inneren ablenkungsmanöver: das betiteln der vergangenheit, um später der vorbeigeflossenen gegenwart ähnliche namen zu geben. damals als alles noch gut war. oder eben doch so belanglos, dass sich die erinnerung an das eigene leben unauffindbar winzig gemacht hat. es entstehen riesige lücken. kann ich mich an irgendein weihnachten der kindheit erinnern? nur bruchstücke: baumaufstellrituale am vormittag, die beklemmende und wartende zeit am nachmittag, kartoffelsalat am abend. am nächsten morgen verstand man kaum noch, weshalb alle welt in diesen aufruhr versetzt wurde und im kopf lag noch das knistern von zeitungspapier. ich liebte es, die uralten krippenfiguren aus dem papier zu wickeln und ihre plätze zu bestimmen. natürlich gab es da immer eine regelhaftigkeit, aber das kleine improvisieren, das, was das ritual nicht vorsah, war ganz allein meine aufgabe und die reichweite meiner kindlichen macht. cato - Schneeklang Er ist da ... - 1. Januar 2004
der zweite Schnee dieses Winters, zum ersten Mal am 23. Dezember, der dann innerhalb von gut einem Tag wieder weg war und heute geht's wieder los, könnte aber ernster werden und länger liegen bleiben. Aber keine Panik, sind ja nur noch 9 Wochen bis März :). Engelbert - Alles allTäglich Rezept: Schneekuchen Das folgende Rezept ist von einem Weblog, die Autorin ist uns bekannt, 24. Februar, 2005 Da man im Moment ja gar nicht mehr weiss, wohin mit all dem Schnee, hier ein bewährtes Rezept, das ich erst heute abend wieder einmal gebacken habe: Schnee in Gugelhupfform pressen, kurz bis knapp unter den Rand in einen Eimer mit warmem Wasser tauchen, anschliesend stürzen, Teelicht in die Mitte einsetzen und anzünden.
Hat Null Kalorien und gibt eine wunderbare Atmosphäre im Garten oder auf dem Balkon. Kommt auf dem Bild leider nicht ganz so gut rüber :-( Zum Auftauen der durchgefrorenen Hände und Füsse empfiehlt sich hinterher eine grosse heisse Schokolade mit einem Schuss Whisky. Damit hat man die Kalorien allerdings wieder ausgeglichen. |
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